Ausbildungsberufe

Aufbereitungsmechaniker (m/w/d)

Fachrichtung Braunkohle

Die Tätigkeit im Überblick
Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Braunkohle fördern Rohkohle und bereiten sie auf. Hierfür bedienen sie automatisierte Aufbereitungsanlagen, in denen unerwünschte Begleitstoffe entfernt werden und die Kohle nach Größen sortiert und veredelt wird. Die aufbereiteten Rohstoffe lagern sie fachgerecht und sorgen für den Weitertransport.

Die Ausbildung im Überblick
Aufbereitungsmechaniker/in der Fachrichtung Braunkohle ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Braunkohlenbergbau (monatlich brutto – je nach Bundesland):

  1. Ausbildungsjahr: € 844 bis € 859
  2. Ausbildungsjahr: € 912 bis € 925
  3. Ausbildungsjahr: € 981 bis € 992

Quellen
Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Braunkohle finden Beschäftigung

  • im Braunkohlentagebau
  • in Betrieben der Braunkohleaufbereitung

Fachrichtung feuerfeste/keramische Rohstoffe

Die Tätigkeit im Überblick
Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung feuerfeste und keramische Rohstoffe fördern Rohstoffe wie Ton, Kaolin, Bauxit oder Quarz und bereiten sie auf. Hierfür bedienen sie Abbaugeräte bzw. -fahrzeuge und automatische Aufbereitungsanlagen. Die aufbereiteten Rohstoffe lagern sie fachgerecht und sorgen für deren Weitertransport.

Die Ausbildung im Überblick
Aufbereitungsmechaniker/in der Fachrichtung feuerfeste und keramische Rohstoffe ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Feuerfest- und Steinzeugindustrie (monatlich brutto – je nach Bundesland):

  1. Ausbildungsjahr: € 749 bis € 839
  2. Ausbildungsjahr: € 900 bis € 907
  3. Ausbildungsjahr: € 982 bis € 1.071

Quellen
Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung feuerfeste und keramische Rohstoffe finden Beschäftigung

  • in Abbau- und Aufbereitungsbetrieben
  • bei Keramikherstellern

Fachrichtung Naturstein

Die Tätigkeit im Überblick
Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein fördern natürliches Festgestein wie Granit, Basalt und Kalkstein und bereiten es auf. Hierzu führen sie Spreng- und Bohrarbeiten in Steinbrüchen durch, bedienen Abbaugeräte bzw. -fahrzeuge und automatische Aufbereitungsanlagen. Die aufbereiteten Rohstoffe lagern sie fachgerecht und sorgen für den Weitertransport.

Die Ausbildung im Überblick
Aufbereitungsmechaniker/in der Fachrichtung Naturstein ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Natursteinindustrie (monatlich brutto – je nach Bundesland):

  1. Ausbildungsjahr: € 700 bis € 815
  2. Ausbildungsjahr: € 780 bis € 915
  3. Ausbildungsjahr: € 870 bis € 1.081

Quellen
Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein finden Beschäftigung

  • in Steinbrüchen
  • in Aufbereitungsbetrieben wie Granit-, Zement- oder Fertigteilwerken

Fachrichtung Sand und Kies

Die Tätigkeit im Überblick
Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Sand und Kies fördern Rohstoffe und bereiten sie auf. Dazu bedienen sie automatisierte Aufbereitungsanlagen, in denen unerwünschte Begleitstoffe entfernt und Sand und Kies nach Größen sortiert werden. Die aufbereiteten Rohstoffe lagern sie fachgerecht und sorgen für den Weitertransport.

Die Ausbildung im Überblick
Aufbereitungsmechaniker/in der Fachrichtung Sand und Kies ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Sand- und Kiesindustrie (monatlich brutto – je nach Bundesland):

  1. Ausbildungsjahr: € 733 bis € 757
  2. Ausbildungsjahr: € 808 bis € 910
  3. Ausbildungsjahr: € 862 bis € 1.085

Quellen
Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Sand und Kies finden Beschäftigung

  • in Sand- und Kiesgruben
  • in Aufbereitungsbetrieben

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit