Ausbildungsberufe

Behälter- und Apparatenbauer (m/w/d)

Die Tätigkeit im Überblick
Behälter- und Apparatebauer/innen stellen aus Metallen wie Kupfer oder Edelstahl Bauteile und -gruppen für Behälter, Apparate und Rohrleitungen her. Diese montieren sie zu Systemen oder Anlagen, überprüfen deren Funktionsfähigkeit und halten sie instand.

Die Ausbildung im Überblick
Behälter- und Apparatebauer/in ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto – je nach Bundesland):

1. Ausbildungsjahr: € 410 bis € 842
2. Ausbildungsjahr: € 450 bis € 885
3. Ausbildungsjahr: € 490 bis € 957
4. Ausbildungsjahr: € 535 bis € 1.012

Quellen
Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Behälter- und Apparatebauer/innen finden Beschäftigung

  • in Metall- und Maschinenbauunternehmen, die Kessel, Behälter oder ganze Anlagen für verschiedene Anwendungsbereiche herstellen
  • bei Gas- und Wasserinstallationsfirmen
  • bei Heizungs- und Lüftungsanlagenbauern

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit