Ausbildungsberufe

Fachkraft (m/w/d) – Lederverarbeitung

Die Tätigkeit im Überblick
Fachkräfte für Lederverarbeitung schneiden Leder und andere Werkstoffe zu. Sie bereiten einzelne Teile vor und fügen diese durch Nähen, Kleben oder Schweißen zusammen. Außerdem führen sie Zier- und Spezialnähte aus oder stellen Zubehör her und bringen es am fertigen Produkt an.

Die Ausbildung im Überblick
Fachkraft für Lederverarbeitung ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Lederwaren- und Kofferindustrie (monatlich brutto):
1. Ausbildungsjahr: € 800
2. Ausbildungsjahr: € 840

Quelle
WSI Tarifpolitischer Monatsbericht, Stand November 2018

Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Fachkräfte für Lederverarbeitung finden Beschäftigung

  • in Betrieben der Schuhindustrie
  • in Betrieben der Lederwarenherstellung
  • in Sattlereien, die sich auf die Herstellung von Polster- bzw. Autositzbezügen aus Leder spezialisiert haben

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit