Ausbildungsberufe

Haus- und Familienpfleger (m/w/d)

Die Tätigkeit im Überblick
Haus- und Familienpfleger/innen versorgen und betreuen Familien und Einzelpersonen in Notsituationen. Sie pflegen aber auch pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen in deren Wohnungen, kümmern sich um den Haushalt und führen nach Absprache mit dem Arzt/der Ärztin Pflegemaßnahmen durch.

Die Ausbildung im Überblick
Haus- und Familienpfleger/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. Sie dauert i.d.R. 3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Daneben besteht die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum Haus- und Familienpfleger/zur Haus- und Familienpflegerin zu absolvieren.

Ausbildungsvergütung
Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.

Ausbildungskosten
Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei, jedoch fallen ggf. Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren.

Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufskleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.

Fördermöglichkeiten
Unter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.

Typische Branchen
Haus- und Familienpfleger/innen finden Beschäftigung

  • in Einrichtungen des Sozialwesens, z.B. bei Sozialstationen oder ambulanten Familienpflegediensten
  • in Privathaushalten

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit