Ausbildungsberufe

Klavier- und Cembalobauer (m/w/d)

Fachrichtung Cembalobau

Die Tätigkeit im Überblick
Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Cembalobau stellen hauptsächlich Cembali, aber auch Instrumente wie Klavichorde, Hammerflügel oder Spinette her. Außerdem reparieren, restaurieren und stimmen sie Instrumente.

Die Ausbildung im Überblick
Klavier- und Cembalobauer/in der Fachrichtung Cembalobau ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Musikinstrumentenmacherhandwerk (monatlich brutto – je nach Bundesland):
1. Ausbildungsjahr: € 490 bis € 640
2. Ausbildungsjahr: € 530 bis € 730
3. Ausbildungsjahr: € 625 bis € 860
4. Ausbildungsjahr: € 850 bis € 875

Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto – je nach Bundesland):
1. Ausbildungsjahr: € 640 bis € 920
2. Ausbildungsjahr: € 677 bis € 956
3. Ausbildungsjahr: € 778 bis € 997
4. Ausbildungsjahr: € 811 bis € 1.046

Quellen
Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Cembalobau finden Beschäftigung in erster Linie

  • in Handwerksbetrieben der Cembaloherstellung
  • in kleineren bis mittleren Industriebetrieben des Musikinstrumentenbaus

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

  • in Museen mit Restaurierungsabteilungen

Fachrichtung Klavierbau

Die Tätigkeit im Überblick
Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau stellen Klaviere und Flügel her. Außerdem reparieren, restaurieren und stimmen sie Instrumente.

Die Ausbildung im Überblick
Klavier- und Cembalobauer/in der Fachrichtung Klavierbau ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Musikinstrumentenmacherhandwerk (monatlich brutto – je nach Bundesland):
1. Ausbildungsjahr: € 490 bis € 640
2. Ausbildungsjahr: € 530 bis € 730
3. Ausbildungsjahr: € 625 bis € 860
4. Ausbildungsjahr: € 850 bis € 875

Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto – je nach Bundesland):
1. Ausbildungsjahr: € 640 bis € 920
2. Ausbildungsjahr: € 677 bis € 956
3. Ausbildungsjahr: € 778 bis € 997
4. Ausbildungsjahr: € 811 bis € 1.046

Quellen
Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau finden Beschäftigung in erster Linie

  • in handwerklichen Klavierbauerwerkstätten
  • in kleineren bis mittleren Industriebetrieben des Instrumentenbaus

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

  • in Museen mit Restaurierungsabteilungen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit