Ausbildungsberufe

Konditor (m/w/d)

Die Tätigkeit im Überblick
Konditoren und Konditorinnen stellen Torten und Kuchen, Pralinen, Konfekt, Marzipan- und Zuckererzeugnisse, Salz-, Käse- und Dauergebäck sowie Speiseeis her.

Die Ausbildung im Überblick
Konditor/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Konditorenhandwerk (monatlich brutto – je nach Bundesland):

1. Ausbildungsjahr: € 324 bis € 565

2. Ausbildungsjahr: € 400 bis € 670

3. Ausbildungsjahr: € 450 bis € 800

Quellen
Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungskosten
Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Ggf. entstehen Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufskleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.

Förderungsmöglichkeiten
Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten.

Typische Branchen
Konditoren und Konditorinnen finden Beschäftigung in erster Linie

  • in Konditoreien, Confiserien, Cafés oder Bäckereien mit Feinbackwarensortiment
  • im Patisseriebereich großer Hotels und Restaurants

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

  • in der Backwaren- und Süßwarenindustrie

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit