Ausbildungsberufe

Veranstaltungskaufmann (m/w/d)

Die Tätigkeit im Überblick
Veranstaltungskaufleute konzipieren und organisieren Veranstaltungen und sorgen für deren reibungslosen Ablauf. Sie kalkulieren die Kosten und übernehmen alle kaufmännischen Aufgaben rund um die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen.

Die Ausbildung im Überblick
Veranstaltungskaufmann/-frau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handel.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto – je nach Bundesland):

1. Ausbildungsjahr: € 620 bis € 775

2. Ausbildungsjahr: € 675 bis € 880

3. Ausbildungsjahr: € 775 bis € 1.000

Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):

1. Ausbildungsjahr: € 968

2. Ausbildungsjahr: € 1.018

3. Ausbildungsjahr: € 1.064

Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.

Quellen
Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Veranstaltungskaufleute finden Beschäftigung in erster Linie

  • in Veranstaltungsbetrieben bzw. Dienstleistungsunternehmen der Veranstaltungsbranche
  • in Eventagenturen sowie Unternehmen für Veranstaltungstechnik
  • bei Catering-Unternehmen, in Hotels und Gaststätten mit Veranstaltungsbereich
  • in kommunalen Einrichtungen (z.B. Kulturämter, Büros für Stadtmarketing)

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

  • bei Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, die Veranstaltungen oder Messen durchführen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit