Ausbildungsberufe

Wasserbauer (m/w/d)

Die Tätigkeit im Überblick
Wasserbauer/innen unterhalten und warten Wasserstraßen sowie Wasserbauwerke an Wasserstraßen, Küsten und Stauseen und setzen sie instand.

Die Ausbildung im Überblick
Wasserbauer/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im öffentlichen Dienst und in der gewerblichen Wirtschaft (Ausbildungsbereich Industrie).

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer – ohne Berlin (monatlich brutto):

1. Ausbildungsjahr: € 765

2. Ausbildungsjahr: € 970

3. Ausbildungsjahr: € 1.190

Beispiel Baugewerbe alte Bundesländer – ohne Berlin (monatlich brutto):

1. Ausbildungsjahr: € 850

2. Ausbildungsjahr: € 1.200

3. Ausbildungsjahr: € 1.475

Beispiel Baugewerbe Berlin (monatlich brutto):

1. Ausbildungsjahr: € 798

2. Ausbildungsjahr: € 1.072

3. Ausbildungsjahr: € 1.316

Beispiel öffentlicher Dienst (Länder) (monatlich brutto):

1. Ausbildungsjahr: € 937

2. Ausbildungsjahr: € 991

3. Ausbildungsjahr: € 1.041

Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.

Quellen
Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Wasserbauer/innen finden Beschäftigung

  • bei Dienststellen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung
  • in Betrieben des gewerblichen Wasserbaus

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit