Ausbildungsberufe

Werkgehilfe (m/w/d) – Schmuckwarenindustrie, Taschen-, Armbanduhren

Die Tätigkeit im Überblick
Werkgehilfen/Werkgehilfinnen (Schmuckwarenindustrie, Taschen- und Armbanduhrenindustrie) sorgen für einen reibungslosen Produktionsablauf bei der Herstellung von Schmuck und Uhren.

Die Ausbildung im Überblick
Werkgehilfe/Werkgehilfin (Schmuckwarenindustrie, Taschen- und Armbanduhrenindustrie) ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Schmuck-, Uhren- und Edelmetallindustrie (monatlich brutto):
1. Ausbildungsjahr: € 1.037
2. Ausbildungsjahr: € 1.102
3. Ausbildungsjahr: € 1.199

Quelle
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2018

Aktuell besteht nur im Bundesland Baden-Württemberg eine tarifvertragliche Regelung für die Industrie.

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Werkgehilfen/Werkgehilfinnen (Schmuckwarenindustrie, Taschen- und Armbanduhrenindustrie) finden Beschäftigung

  • bei Schmuckwaren- und Uhrenherstellern
  • in Betrieben des Schmuckhandwerks

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit