Ausbildungsberufe

Werkstoffprüfer (m/w/d)

Fachrichtung Kunststofftechnik

Die Tätigkeit im Überblick
Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Kunststofftechnik untersuchen Halbzeuge und Teile aus Kunststoff auf Materialeigenschaften bzw. Schäden. Sie entnehmen Proben, führen Messungen und Prüfungen durch und dokumentieren die Ergebnisse.

Die Ausbildung im Überblick
Werkstoffprüfer/in der Fachrichtung Kunststofftechnik ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto – je nach Bundesland):
1. Ausbildungsjahr: € 726 bis € 928
2. Ausbildungsjahr: € 774 bis € 960
3. Ausbildungsjahr: € 817 bis € 1.032
4. Ausbildungsjahr: € 870 bis € 1.075

Quellen
Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Kunststofftechnik finden Beschäftigung

  • bei Herstellern von Halbzeugen, Teilen und Produkten aus Kunststoffen oder Verbundwerkstoffen
  • in weiterverarbeitenden Unternehmen der Luftfahrt-, Automobil-, Eisenbahn- und Schiffbauindustrie
  • im Anlagenbau
  • in der Energiewirtschaft
  • bei Werkstoffprüfanstalten
  • bei Materialforschungseinrichtungen

Fachrichtung Metalltechnik

Die Tätigkeit im Überblick
Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Metalltechnik untersuchen metallische Werkstoffe auf Eigenschaften bzw. Schäden. Sie entnehmen Proben, führen Messungen und Prüfungen durch und dokumentieren die Ergebnisse.

Die Ausbildung im Überblick
Werkstoffprüfer/in der Fachrichtung Metalltechnik ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto – je nach Bundesland):
1. Ausbildungsjahr: € 976 bis € 1.047
2. Ausbildungsjahr: € 1.029 bis € 1.102
3. Ausbildungsjahr: € 1.102 bis € 1.199
4. Ausbildungsjahr: € 1.141 bis € 1.264

Quelle
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2018

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Metalltechnik finden Beschäftigung

  • in Stahlwerken und Gießereien
  • bei Warm- und Kaltumformern
  • im Anlagen-, Maschinen- und Fahrzeugbau
  • in der Energiewirtschaft
  • bei Werkstoffprüfanstalten
  • bei Materialforschungseinrichtungen

Fachrichtung Systemtechnik

Die Tätigkeit im Überblick
Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik überprüfen den Zustand von Komponenten technischer Systeme oder führen Messungen und Prüfungen während der Fertigung und Montage oder bei der Instandhaltung durch. Außerdem koordinieren sie Prüfaufträge und dokumentieren die Ergebnisse.

Die Ausbildung im Überblick
Werkstoffprüfer/in der Fachrichtung Systemtechnik ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto – je nach Bundesland):
1. Ausbildungsjahr: € 978 bis € 1.027
2. Ausbildungsjahr: € 1.041 bis € 1.121
3. Ausbildungsjahr: € 1.090 bis € 1.184
4. Ausbildungsjahr: € 1.134 bis € 1.267

Quelle
WSI Tarifarchiv

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik finden Beschäftigung

  • in branchenübergreifenden prüftechnischen Dienstleistungsunternehmen
  • in der chemischen und petrochemischen Industrie
  • in weiterverarbeitenden Unternehmen der Luftfahrt-, Automobil-, Eisenbahn- und Schiffbauindustrie
  • im Anlagenbau
  • im Bauwesen
  • bei Werkstoffprüfanstalten
  • bei Materialforschungseinrichtungen

Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik

Die Tätigkeit im Überblick
Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik planen, steuern und überwachen Wärmebehandlungsprozesse wie das Härten oder Vergüten metallischer Werkstücke. Sie prüfen Werkstoffe auf ihre Eigenschaften und wirken bei der Entwicklung von Materialien mit neuen bzw. verbesserten Eigenschaften mit.

Die Ausbildung im Überblick
Werkstoffprüfer/in der Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto – je nach Bundesland):
1. Ausbildungsjahr: € 976 bis € 1.047
2. Ausbildungsjahr: € 1.029 bis € 1.102
3. Ausbildungsjahr: € 1.102 bis € 1.199
4. Ausbildungsjahr: € 1.141 bis € 1.264

Quelle
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2018

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen
Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik finden Beschäftigung

  • in Härtereien
  • im Maschinen- und Anlagenbau
  • in Unternehmen des Fahrzeug-, Schiff-, Luft- und Raumfahrzeugbaus
  • bei Werkstoffprüfanstalten
  • bei Materialforschungseinrichtungen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit